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Die „christliche“ Welt im Widerspruch

13. Dezember 2015

Unsere Gesellschaft wird immer widersprüchlicher. In Deutschland demonstrieren Menschen gegen die Islamisierung Europas und für die Erhaltung „deutscher“ oder „christlicher Werte“. Gleichzeitig wird massenweise das christliche Gebot, wonach der 7. Tag zum Ruhen da ist, gebrochen und die Läden haben auch sonntags geöffnet. Das vor allem – oder nur – zur Weihnachtszeit, einem der christlichsten Feste, und zwar gerade wegen Weihnachten. Man bricht also christliche Regeln eben wegen eines christlichen Festes. Skurril.

Dass es hier nicht mehr um Religion und Christentum geht, sondern nur noch um Kommerz, stört die besorgten Bürger nicht. Die gehen an den Adventssonntagen wahrscheinlich auch shoppen. „Spaziergang“ ist ja erst wieder Montag.

Das Foto habe ich am heutigen Sonntag in der Schweizer Stadt Zug aufgenommen, wo Shopping-Trubel herrschte wie an einem Werktag. Bin ich froh, dass ich eh kein Geld habe.

tl;dr
Diesen Beitrag habe ich so heute auch auf Facebook gestellt. Dort kannst du ihn aber nur sehen, wenn du mit mir befreundet bist. Naja, oder wenn du in der Rechenzentrale von Facebook als Sys-Admin schaffsch. Oder bei der NSA.

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