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Weitere Reisevorbereitungen für Kirgisistan

25. Juni 2016

Ein paar weitere wesentliche Reisevorbereitungen für Kirgistan sind abgeschlossen. Zum Beispiel wissen wir jetzt, wo wir in der ersten Woche wohnen werden.

Aus Europa werden wir mit dem Flugzeug anreisen und zunächst in der Hauptstadt Bischkek landen. Für die ersten drei Nächte haben wir dort ein Hotel gebucht. Das aus zwei Gründen: Zum einen ist es, obwohl die Bevölkerung Kirgistans sehr gastfreundlich sein soll, gar nicht so einfach, einen Couchsurfing-Gastgeber zu finden. Die mutmasslichen Gründe dafür habe ich an anderer Stelle schon mal beschrieben.

Zum anderen ist es in manchen Ländern ganz gut, bei der Einreise eine Art „offizielle Meldeadresse“ für wenigstens die ersten Tage vorweisen zu können. Im Iran z. B. fragen einen die Grenzbeamten durchaus danach, und dann sollte man eine Hotelanschrift parat haben, weil Couchsurfing offiziell verboten ist.

Das habe ich auch noch als Reisevorbereitung gemacht: Beschlossen, ein Zelt mitzunehmen (man weiss ja nie, wo man landet und ob das mit den Unterbringungsmöglichkeiten wirklich wie geplant klappt), und es zum Test einfach mal im Schlafzimmer aufgebaut. Damit es wohnlicher aussieht, habe ich es mit einem Justin-Bieber-Kissen aufgehübscht.

Kirgisistan ist da wahrscheinlich anders, aber man weiss ja nie. Ich hätte lieber einen krassen Einstieg direkt in die Kultur der Kirgisen, indem ich von Anfang an bei ihnen wohne. Andererseits, wenn ich mir auf Google Street View die Gegend rund um unser Hotel ansehe, dann scheint das schon noch Potenzial für einen ganz netten Kulturschock zu haben. Aktuell bin ich jedenfalls unentschlossen, ob ich eher Angst haben oder mich freuen soll, direkt im postsowjetischen Neorealismus zu landen. Wenigstens gibt es Imbissbuden direkt am Platz.

Für die Tage nach Bischkek haben wir auf couchsurfing.com eine Gastgeberin gefunden, die uns gern auf ihrem Bauernhof ausserhalb der Stadt unterbringen wird. Sie selber wird wohl gar nicht da sein, dafür eine kirgisische Familie, die den Bauernhof stellvertretend bewirtschaftet. Auf diese Zusammenkunft freue ich mich schon sehr.

Als Gegenleistung für die Beherbung hat man uns gebeten, der kirgisischen Familie weitere Kenntnisse in Englisch und Recycling zu vermitteln. Da habe ich einen Moment überlegt, ob ich als Gastgeschenk und Beispiel für Upcycling ein paar FREITAG-Produkte mitbringen sollte. Aber das Geld, das ich dafür ausgeben müsste, ist derzeit noch für andere Reiseutensilien eingeplant.

Was genau das ist, davon morgen mehr.

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1 Comment

  • Reply Yannick M.-W. 27. Juni 2016 at 18:01

    Meine Dozentin arbeitet bei Freitag als Industriedesignerin. Ich könnt‘ sie ja mal fragen, ob sie was abzweigen könnte. Immerhin dient es einem guten Zweck.

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